Ich werdend spreche ich du (Martin Buber) - Wenn Kommunikation Verständigung wird

Interkulturelle Verständigung - Interkulturelle Kommunikation - Michaela Hillmeier- ZOE
www.unsplash.com/ ©Jon Tyson

 

„Dialog kann nicht existieren,

wo es an der tiefen Liebe für Welt und Menschen fehlt;

wo es nicht einen intensiven Glauben an den Menschen,

einen Glauben an seine Macht, zu schaffen und neu zu schaffen,

zu machen und neu zu machen,

Glauben an seine Berufung, voller Mensch zu sein fehlt;

ohne dass sich die Dialogpartner auf kritisches Denken einlassen.“

 

Paolo Freire


Kommunikation ist bekanntlich alles - wir könne nicht nicht kommunizieren, durch unser "Da-sein" kommunizieren wir bereits! Wir senden etwas aus. Und wir nehmen wahr, was um uns herum geschieht - wir empfangen und wir interpretieren das was wir wahrnehmen.

 

Was wir aussenden und was wir empfangen bzw. wie wir es interpretieren hängt von unsrem individuellen Sein ab. Von allem was wir sind - allem, was wir gelernt haben, wie wir sozialisiert wurden von all unseren Erfahrungen, Empfindungen, Erlebenissen, Gefühlen, Bedürfnissen, Ängsten, etc.  Wie wir wahrnehmen hängt auch von unseren psychischen und physischen Verfasstheit ab, wie wir interpretieren hat auch mit sozialen Kategorien zu tun (Geschlecht, Alter, Herkunft, Hautfarbe, sozialer Status, Glaube/Religion, etc.), denen wir uns zugehörig fühlen oder in die wir von außen "gesteckt" werden.

Dadurch werden die Komplexität und die Vielschichtigkeit von Kommunikation bereits sehr deutlich.

 

Mein Anliegen in diesen Seminaren ist es, gemeinsam diese unglaublich spannende Vielfalt, diese Komplexität zu durchdringen und gemeinsam Wege zu entwickeln, dass aus Kommunikation Verständigung werden kann. Um das zu erreichen bedarf es einer bestimmten Haltung. Einer Haltung des Wollens (von Verständigung), des Bemühens (dass Verständigung gelingen kann), der Bereitschaft sich selbst zu hinterfragen, Grenzen zu erkennen und zu benennen und der Bereitschaft das Gegenüber "sein zu lassen",  dem Gegenüber zuzuhören und der Bereitschaft Unterschiedlichkeit auszuhalten (Ambiguitätstolernz).

 

Verständigung ist ein Prozess auf den es sich einzulassen gilt. Dabei sind vier Ebenen von Bedeutung:

Das Verstehen, dass wir Verhalten unterschiedlich wahrnehmen und interpretieren.

Die Bereitschaft zum Perspektivwechsel und zur Empathie, um so Verständnis für das Gegenüber entwickelt werden.

Über den Verstand Wissen über Kommunikationsprozesse aneignen und diese analysieren, um besser zu verstehen.

Der Bereitschaft, sich bei unterschiedlichen Interessen/ bei Konflikten tragfähige Kompromisse zu finden und so Verständigung zu ermöglichen.

 

Um dies zu ermöglichen arbeite ich mit einer Fülle von Methoden u.a. aus den Bereichen des dialogischen Arbeitens im Sinne der Mahloquet, der Gewaltfreien Kommunikation nach Rosenberg, der Interkulturellen Verständigung und der Sprachsensiblen Beratung. Zentrale Bestandteile sind immer die Selbstfürsorge und das wertschätzende Feedback.

Ich arbeite in all meinen Seminaren gruppendynamisch, wobei Selbsterfahrung und Reflexion im Miteinander die Basis sind.

 

Die Seminare richten sich an alle Menschen, die Interesse an einem wertschätzenden, gewaltfreien, dialogischen Miteinander haben. Und die bereit sind, Gewohntes zu hinterfragen und auch zu verändern.

Inhalte könne je nach (Arbeits-)kontext abgestimmt werden und spezifische Fall- bzw. Konfliktbearbeitung integriert werden.

 

Kontaktieren Sie mich gerne für Inhouse-Schulungen und Gruppenseminare!