
„Selbstfürsorge ist der liebevolle, wertschätzende, achtsame und mitfühlende Umgang mit mir selbst und das Ernstnehmen der eigenen Bedürfnisse."
Luise Reddemann
ZEIT FÜR MICH - EIN TAGESSEMINAR/-WORKSHOP, EINE GRUPPENREISE, EINE GMEEINSAME ANNÄHERUNG AN MEINE GANZ PERSÖNLICHE SELBSTFÜRSORGE
Selbstfürsorge heißt im Wortsinn für sich bzw. für mich selbst sorgen.
Eine wichtige Fähigkeit, um die eigenen Gesundheit zu sichern. Um gesund zu sein, gesund zu bleiben oder auch wieder um gesund zu werden ist es wichtig sich selbst ernst zu nehmen.
Allzu häufig ist dieses " mich selbst ernst nehmen", "mich selbst um mich kümmern", "mich an erste Stelle zu setzen" in unserem Bewusstsein LEIDER nicht als allzu positiv angesehen.
Häufig haben wir Glaubenssätze verinnerlicht, die uns dies als äußerst egoistisch attestieren. Und egoistisch sein ist nicht fein - ein weiterer Glaubenssatz.
Es ist wichtig, sich diese und weitere Glaubenssätze anzusehen, sie zu erkennen und wahrzunehmen, was sie mit uns machen. Denn diese Art von Glaubenssätzen, die auch unsere sog. inneren Antreibenden nährt und stärkt, diese Denkmuster hindern uns häufig daran, auf uns selbst zu achten, für uns selbst zu sorgen - in der Familie, im Freudeskreind, im Ehrenamt, im Job.
Diese inneren Antreibenden flüstern uns Sätze ein wie "nimm dich mal selbst nicht so wichtig", "es geht dir doch gut, was jammerst du", "die willst du im Job weiterkommen, jetzt mal Augen zu und durch", "der Chef arbeitet doch auch 60 Stunden die Woche", "ich kann doch jetzt die Kolleg:innen nicht hängen lassen", "eigentlich fühl ich mich nicht ganz fit, aber as geht schon, muss, die Kinder/die Familie/die Eltern brauchen mich" und viele, viele mehr.
Daher ist es wichtig, diese Glaubenssätze und inneren Antreibenden zu identifizieren und zu relativieren.
Dann kann sich eine Haltung auftun, die Selbstfürsorge zulassen kann, ernst nehmen kann und vor allem bereit ist, für sich selbst zu sorgen. Dann kann Selbstfürsorge zu einen wichtigen Kompetenz heranreifen und uns ein gesundes Leben ermöglichen. Denn wenn wir auf uns selbst achten und für uns selbst sorgen, dann können wir das auch für andere tun - nur dann.
Das ist die Basis meiner Angebote zur Selbstfürsorge, so auch dem Tag ZEIT FÜR DICH.
Mir ist es v.a. wichtig, dass wir diese Mechanismen sowie verschiedene Aspekte von Selbstfürsorge kennen und erleben lernen.
Darauf aufbauend ist es für mich esentiell, dass Selbstfürsorge ein Teil des Alltags wird. Dafür sind kleine Rituale wichtig, die bei jeder Person anders aussehen können, von denen sich aber immer einige gut in den (Arbeits-)alltag integrieren lassen.
Ergänzt wird das Angebot mit Übungen zur Achtsamkeit, d.h. Strategien kennenzulernen, die es ermöglichen, die eigenen Bedürfnisse (besser) wahrzunehmen, zu bennen und sich dafür einsetzen zu können.
So dass jede Person für sich einen inneren Kompass entwickeln kann, der es ermöglicht sich gesund zu erhalten und somit Burn-out konrischer Überlastung, Ängsten und Depressionen vorzubeugen bzw. erste Anzeichen dafür ernst zu nehmen und handlungsfähig zu bleiben oder wieder zu werden.
Dafür fließen verschiedene interaktive, selbst- und erfahrungsorientierter Methoden ein, die alle Sinne mit einbeziehen und so auch das Bewusstsein für viele Bereiche der Selbstfürsorge öffnen. Wichtig ist aus meiner Erfahrung auch der gemeinsame Austausch, das gemeinsame Erleben, die Dynamik in der Gruppe und das Empowerment, das wir in der gemeinsamen Auseinandersetzung mit unserer Selbstfürsorge im miteinander erleben dürfen.
Ich freue mich schon auf dich und euch alle,
um uns gemeinsam auf den Weg zu machen für uns selbst zu sorgen!
„Selbstfürsorge ist der liebevolle, wertschätzende, achtsame und mitfühlende Umgang
mit mir selbst und das Ernstnehmen der eigenen Bedürfnisse."
Dieses Zitat von Luise Reddemann ist für mich ein wichtiger Bestandteil in meinem Leben geworden, seit ich durch verschiedene Umstände lernen durfte, wie wichtig es ist, gut für mich selbst zu sorgen, meine Grenzen wahrzunehmen und zu lernen sie zu benennen.
Selbstfürsorge, so habe ich erfahren und lernen dürfen, sind alle positiven und bewussten Handlungen, die der eigenen physischen und psychischen Gesundheit dienen und allgemein zu einem besseren Wohlbefinden beitragen.
GLEICHZEITIG ist es wichtig, neben diesen positive Handlungen, dich ich für mich erkennen und nutzen lerne, auch die schädliche Gewohnheiten zu erkennen, abzulegen und (oftmals) auch darum, Selbstausbeutung zu vermeiden. Kurzum: der Verzicht auf Verhalten, das der eigenen Person schadet.
Selbstfürsorge zielt auf die Erhaltung und Förderung von Freude und Interesse an den Tätigkeiten, die ich für mich und andere mache, z.B. Pflege von Angehörigen, mich um Kinder und Familie zu kümmern, im Ehrenamt tätig zu sein und natürlich auch der Berufsausübung.
In meiner Tätigkeit als Coach, Trainerin, Therapeutin erlebe ich immer wieder, welch zentraler Bestandteil Selbstfürsorge für die Bearbeitung und Bewältigung (berufsbedingter) physischer und psychischer Belastungen sowie der Burnout- und Krankheitsprävention ist.
Egal, ob im Familienleben, in der Partnerschaft, im Job, im Ehrenamt, in der Vereinsarbeit – es ist wichtig, auf sich selbst zu achten, die eigenen Grenzen zu (er-)kennen und zu benennen. Nur so können die eigenen Stärken, Ressourcen und Kompetenzen in vollem Maße eingesetzt werden – für sich selbst und für andere.
So ist es möglich Resilienz zu erwerben und zu erhalten. Resilienz in Bezug auf die menschliche Psyche wird als die Fähigkeit verstanden, schwierige Lebenssituationen, Krisen und Rückschläge psychisch und physisch ohne dauerhafte Beeinträchtigung zu überstehen, sich wieder im Leben zurecht zu finden und die psychische Widerstandsfähigkeit gegenüber psychologischen, psychosozialen und biologischen/physischen Entwicklungsrisiken zu erhöhen.
Im Arbeitskontext heißt das zudem, wenn Arbeitgebende, Teamleitungen, Führungskräfte die Selbstfürsorge ihrer Mitarbeitenden im Blick haben und sie darin unterstützen, stärken sie die Resilienz im Team und somit im Unternehmen/ der Organisation. So können sich die zahlreichen Ressourcen aller Mitarbeitenden entfalten, das System (Unternehmen/ Organisation) ist gestärkt und „gesund“. Und das wirkt auch nach außen aus, auf Kund:innen, Klient:innen, Geschäftspartner:innen. Die Förderung von Selbstfürsorge und (Team-)Resilienz ist ein entscheidender Faktor von Diversity (Management).
Da Selbstfürsorge ist eine sehr komplexe Fähigkeit ist und wir Menschen hinsichtlich unserer Lebenssituationen sehr unterschiedlich sind, vor allem auch bezüglich dem, was uns guttut und was wir als hilfreich erleben, kann es keine allgemeingültigen Empfehlungen für die konkrete Ausgestaltung der Selbstfürsorge geben.
Der selbstfürsorgende Umgang mit uns selbst ist (eigentlich) Teil des Selbstschutzes. Oftmals ist diese Fähigkeit nicht (mehr) präsent in unserem Bewusstsein. Oft muss sie erst wieder freigelegt und Strategien zur Anwendung müssen erlernt werden. Auch Resilienz ist nicht angeboren, sie wird erlernt. Selbstfürsorge und Resilienz unterliegen einem Prozess, dem Leben - mit allem, was wir erleben. Somit entwickeln sich die Fähigkeiten zu Selbstfürsorge und Resilienz auch ein Leben lang. Wir können diese Fähigkeiten aktiv beeinflussen, sie verändern, anpassen, erhalten, stärken, sichern. Wir können sie zu einer unserer Schlüsselkompetenzen machen.
Dies gelingt uns oft nicht allein und auch nicht einfach so im Alltag.
Dafür ist es wichtig, dass ich mir die Zeit für mich bereitstelle und mich aktiv mit meiner Selbstfürsorge und meiner Fähigkeit zu Resilienz beschäftige.
Wie kann das gelingen?
Es gibt unterschiedliche Ansätze und Schwerpunkte, z.B. das Prinzip Selbstfürsorge auf 5 Ebenen - körperlich, sozial, seelisch, geistig und spirituell – welches für mich sehr viel Sinn macht.
In Seminaren und Coachings, die ich dazu anbiete, versuche ich diese Bereich anzusprechen und mit einzubeziehen.
Auf sozialer Ebene heißt das etwa, sich eigene Netzwerke bewusst machen und er- bzw. ausarbeiten. Wer kann mir wie und in welchem Umfang Unterstützung bieten, wenn nötig, wer sind diese Bezugspersonen (Familie, Nachbarn, Arbeits-/Vereinskolleg:innen, Freund:innen).
Gleichzeitig heißt es auch sich genau anzusehen, wo und wie ich sozial eingebunden bin, welche Kontakte sind unterstützend für mich, welche evtl. nicht. Wo beute ich mich selbst aus?
Wichtig ist auch die Auseinandersetzung und das Bewusstmachen der eigenen Fähigkeiten, Stärken und Kompetenzen. Das Erkennen und Wahrnehmen von Erfolgsmomenten im eigenen Leben. Dies verbessert die sog. Selbstwirksamkeitsüberzeugung, es schafft die Basis Vertrauen in mich selbst zu entwickeln, um Anforderungen aus eigener Kraft bewältigen zu können.
Dazu kommen viele kleine Übungen, Rituale, die ich in meinen Alltag einbauen kann, um kurz innezuhalten, Perspektivwechsel einnehmen zu können, zu entspannen, bewusster auf mich zu schauen, zu achten.
Und Alltag heißt wirklich, täglich. Dies beinhaltet u.a. Fragen wie: Was, wie, wann und mit wem esse ich?, Was mache täglich für meine Gesundheit?
Wie ist mein Schlafverhalten?, Wie schaffe ich Ausgleich für Stresssituationen?, Was bereitet mir Freude und wie oft mache ich mir selbst Freude im Alltag?, Was erlaube ich mir? Was bringt mich
zum Lachen? …. Das ist für jede Person anders und so kann jede Person für sich diese kleinen Alltagsrituale erarbeiten und umsetzen, die so große Wirkung haben.
Dazu biete ich verschiedenste kleine Anregungen an und in Gruppensettings lernen die Teilnehmenden ihr unterschiedlichen Herangehensweisen und Strategien kennen. So entsteht für jede Person ein eigener Ressourcen-Koffer, Strategie-Koffer und eine Kiste mit Alltagsritualen.
Wie anfangs bereits erwähnt, ist die Basis der Selbstfürsorge v.a. die Auseinandersetzung, das Bewusstmachen und Hinterfragen der Handlungen, Haltungen und Gewohnheiten, die mir nicht gut tun, die mir schaden. Dabei spielen die sog. inneren Antreiber eine ganz wichtige Rolle, die wiederum mit Glaubenssätzen und Überzeugungen verbunden sind.
Diese in Verbindungen mit dem Erkennen der eigenen Bedürfnisse und Grenzen und im nächsten Schritt dem Benennen dieser Bedürfnisse und Grenzen. Erst dann sind wir wieder voll auf handlungsfähig und können für uns selbst einstehen und für uns selbst sorgen.
Und je klarer ich meine eigenen Grenzen kenne und benenne, desto leichter ist das Miteinander. Im Benennen meiner Bedürfnisse und Grenzen sorge ich für mich und für die anderen gleichwertig und gleichzeitig.
Warum also nicht gleich damit anfangen und sich selbst ein Geschenk machen, das das eigene Leben entscheidend beeinflusst - der beste Moment dafür ist JETZT!